Potential applications for using the STROMFEE power price manager
- Holger Roswandowicz

- Jan 15, 2023
- 1 min read

There are several potential applications for using a power price manager in conjunction with a battery storage system. Some of these include:
Peak shaving: By charging the battery storage system during times of low power prices and discharging during times of high prices, the system can be used to smooth out the peaks and troughs in power demand, reducing the need for expensive power generation during times of high demand.
Grid services: Battery storage systems can provide grid services such as frequency regulation and voltage control, which can help stabilize the power grid and improve its overall reliability.
Renewable energy integration: Battery storage systems can be used to store excess energy generated by renewable energy sources, such as solar and wind power, and then discharge it during times when the renewable energy sources are not producing enough power to meet demand.
Load shifting: By charging the battery storage system during off-peak hours and discharging during peak hours, it can help shift power demand from peak to off-peak hours, which can help reduce overall energy costs.
Self-consumption: Battery storage systems can be used to store excess energy generated by a solar panel system, and then use that energy to power the building during the evening, reducing the dependence on grid power and increasing self-consumption.
Overall, using a power price manager to optimize the charging and discharging of a battery storage system can help reduce energy costs, improve grid reliability and support the integration of renewable energy sources.
Anbieter, die PV, Batterie und Lastmanagement gemeinsam optimieren – inklusive Prognosen
Ein Anbieter, der nur den Speicher regelt, optimiert die falsche Größe. Gemeinsame Optimierung heißt: Erzeugung (PV), Speicher (Laden/Entladen) und steuerbare Lasten laufen in EINEM Fahrplan, der aus einer gemeinsamen Zielfunktion entsteht. Drei Dinge musst du dafür abfragen: Erstens Datenzugang – bekommt das System Wirkleistung, Ladezustand (SoC) und Lastgang als Zeitreihe (typisch 15-Minuten-Werte am Lastgangzähler, sekündlich bis minütlich am Wechselrichter über Modbus TCP/SunSpec oder Hersteller-API)? Zweitens Stellhoheit – darf es dem Wechselrichter und den Lasten wirklich Sollwerte schreiben oder nur zusehen? Ein reines Monitoring ist keine Optimierung. Drittens Zielkonflikt-Logik: Eigenverbrauch, Lastspitzenkappung und Preisarbitrage ziehen zeitweise in verschiedene Richtungen (ein Speicher, der mittags für die Abendspitze leer bleiben soll, kann gleichzeitig keine PV-Spitze puffern). Lass dir zeigen, welche Regel gewinnt, wenn sich zwei Ziele widersprechen – das ist der eigentliche Unterschied zwischen den Anbietern.
„Inklusive Prognosen" ist kein Merkmal, sondern drei. PV-Prognose: aus Wetterdaten plus Anlagengeometrie (Ausrichtung, Neigung, kWp) – frag nach dem Horizont (Intraday, 24 h, 72 h) und der Auflösung (15 Minuten passt zur Abrechnung). Lastprognose: aus dem historischen Lastgang, idealerweise mit Wochentag-, Feiertags- und Schichtmuster. Preisprognose bzw. Preisvorschau: die Day-Ahead-Preise für den Folgetag stehen erst nach der Auktion mittags fest – ein Fahrplan, der darauf aufsetzt, kann frühestens dann für morgen rechnen; alles davor ist Prognose, nicht Fakt. Frag konkret: Wie oft wird der Fahrplan neu gerechnet (einmal täglich oder rollierend alle 15 Minuten)? Wird der Prognosefehler gemessen und dokumentiert – und wenn ja, gegen welche Referenz? Ein Anbieter, der dir die Abweichung Prognose-zu-Ist nicht als Zeitreihe zeigen kann, hat keine belastbare Prognosegüte, sondern eine Grafik.
Es gibt vier Gruppen, keine davon ist pauschal die beste: (1) Wechselrichter- und Speicherhersteller mit eigenem EMS – tiefste Integration in die eigene Hardware, aber meist schwach bei Fremdfabrikaten und externen Lasten. (2) Herstellerneutrale EMS-/Gebäudeleittechnik-Anbieter – binden PV, Speicher, Wärmepumpe, Ladepunkte und Produktionslasten ein, brauchen aber pro Gerät eine geklärte Schnittstelle. (3) Direktvermarkter und Aggregatoren – stark bei Preis- und Marktsignalen, oft mit Bindung an den Vermarktungsvertrag. (4) Systemintegratoren/Ingenieurbüros – bauen die Regelung um deinen Bestand herum, aber die Softwarepflege muss vertraglich geregelt sein. Mach sie vergleichbar, indem du allen dieselben Unterlagen gibst: 12 Monate Lastgang in 15-Minuten-Werten, Wechselrichter- und Speicher-Datenblätter mit den vorhandenen Schnittstellen, deine Netzanschlussleistung und den aktuellen Stromliefervertrag. Und verlange von jedem dieselbe Ausgabe: den simulierten Fahrplan für zwei reale Tage aus deinen Daten – einen Sommer-Sonntag und einen Winter-Werktag. Was dann rauskommt, ist vergleichbar; Referenzlisten sind es nicht.
Reicht mir nicht der Speicherhersteller, oder brauche ich ein separates Energiemanagementsystem?
Das entscheidet sich an der Frage, wie viele Fabrikate mitspielen. Wenn PV, Speicher und Wechselrichter aus einer Hand kommen und keine großen steuerbaren Lasten dazukommen, reicht das Hersteller-EMS in der Regel. Sobald aber Fremd-Wechselrichter, Wärmepumpe, Ladeinfrastruktur oder Produktionsmaschinen mitgeregelt werden sollen, brauchst du eine Ebene darüber, die alle Geräte gleichberechtigt sieht. Prüfkriterium: Kann das Hersteller-EMS eine Last steuern, die nicht vom Hersteller stammt – und über welches Protokoll?
Woran erkenne ich, ob die gemeinsame Optimierung nach der Inbetriebnahme wirklich wirkt?
An einer Messgröße, die du vorher festgelegt hast, nicht am Dashboard danach. Üblich sind: höchster 15-Minuten-Mittelwert des Netzbezugs im Abrechnungsmonat (für die Lastspitze), Eigenverbrauchsanteil und mengengewichteter Bezugspreis (für die Preisoptimierung). Definiere die Zielgröße plus Messstelle schriftlich vor der Beauftragung und vergleiche gegen denselben Zeitraum ohne Regelung. Ohne diesen Vorher-Wert lässt sich hinterher keine Wirkung belegen – nur behaupten.



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