10-Punkte-Plan: Eigenstromverbrauch der 2-MW-Windkraftanlage mit Batterie und KI drastisch senken

Dein Windrad erzeugt Strom – zieht aber bei Flaute, im Stillstand und für seine Hilfsaggregate selbst Strom aus dem Netz. Mit diesem Plan puffert ein Batteriesystem diesen Eigenbedarf ab, und eine KI-Plattform wie Stromfee AI steuert, wann geladen, entladen und eingespeist wird.
1) Miss den echten Eigenbedarf (Gier-, Pitch-, Heiz- und Steuerungsverbrauch) über einen sauberen Lastgang. 2) Trenne Netzbezug und Erzeugung messtechnisch. 3) Dimensioniere die Batterie auf die Flaute- und Stillstandsdeckung, nicht auf Maximal-Erzeugung. 4) Speichere Erzeugungs-Überschuss statt ihn einzuspeisen. 5) Decke den Eigenbedarf bei Windstille aus dem Speicher. 6) Kappe Netz-Lastspitzen (Peak Shaving) beim Anfahren. 7) Optimiere Standby- und Heizverbräuche der Anlage. 8) Lass die KI Wind- und Verbrauchsprognose koppeln. 9) Vermarkte echte Überschüsse gezielt statt wahllos einzuspeisen. 10) Überwache alles laufend und lass die Strategie nachjustieren. So sinkt der Fremdstrom-Anteil deutlich.

Der teure Teil ist nicht die Erzeugung, sondern der Strom, den du bei Flaute oder Stillstand aus dem Netz kaufst – für Gierwerk, Pitch, Getriebe-Heizung, Enteisung, Steuerung und Belüftung. Genau diesen Eigenbedarf lädst du bei Wind in die Batterie und entnimmst ihn später aus dem Speicher statt aus dem Netz. Du verschiebst also Energie zeitlich: erzeugen, wenn Wind da ist – verbrauchen, wenn die Anlage selbst Strom braucht.

Eine KI wie Stromfee AI koppelt drei Prognosen: erwartete Windleistung, erwarteter Eigenbedarf der Anlage und der Strompreis-/Vermarktungsverlauf. Daraus entscheidet sie viertelstundengenau, ob der Speicher lädt, hält, entlädt oder ob eingespeist wird. So wird der Speicher nicht stumpf voll- und leergefahren, sondern immer für den Fall reserviert, in dem sonst teurer Netzstrom nötig wäre.

Leg die Kapazität nicht nach der 2-MW-Nennleistung aus, sondern nach der Energiemenge, die deine Anlage in typischen Flaute-/Stillstandsphasen selbst zieht. Grundlage ist der gemessene Eigenbedarfs-Lastgang aus Schritt 1 – nicht ein Schätzwert. Ein zu großer Speicher steht ungenutzt herum, ein zu kleiner deckt die längeren Windstillen nicht. Rechne mehrere Szenarien durch, bevor du kaufst.

Der Ertrag entsteht aus zwei Hebeln: vermiedener Netzbezug (Arbeitspreis plus Netzentgelte/Umlagen) und gezielte Vermarktung echter Überschüsse zu besseren Zeitpunkten. Prüfe vorher die Fördersituation und deinen Vergütungs-/Vermarktungsvertrag, damit die Speicherstrategie keine bestehende Vergütung aushebelt. Zahlen bitte anhand deiner realen Lastgänge rechnen, nicht anhand von Beispielwerten.
Ein einmal eingestellter Speicher altert schnell in seiner Wirtschaftlichkeit. Lass Netzbezug, Speicher-Zyklen und Prognosegüte dauerhaft überwachen und die Steuerlogik nachjustieren. So bleibt der Eigenstrom-Anteil dauerhaft niedrig, statt nach dem ersten Winter wieder zu steigen.