Grundlast, die keiner bestellt hat
Verbrauch nachts und am Wochenende, wenn „eigentlich alles aus“ ist.
Fast jeder Betrieb bezahlt Strom, den er nicht braucht — durchlaufende Grundlast, eine vermeidbare Spitze, ein Abrechnungsfehler. Sichtbar wird das alles erst, wenn man die Viertelstunden anschaut statt der Jahresrechnung.
Deine Rechnung sagt dir, dass du gezahlt hast — nie wofür genau. Ob nachts ein Kompressor durchläuft, ob die Heizpatrone im Sommer zieht, ob eine Phase schief hängt oder eine Spitze deinen Leistungspreis setzt: Das alles steht zwischen den Viertelstunden. Monitoring heißt nur: hinsehen, bevor bezahlt wird.
Verbrauch nachts und am Wochenende, wenn „eigentlich alles aus“ ist.
Die eine Spitze, die deinen Leistungspreis fürs ganze Jahr setzt.
Steigender Verbrauch bei gleicher Arbeit = Verschleiß, Vereisung, Lagerschaden.
Wenn gemessene Menge und abgerechnete Menge auseinanderlaufen, siehst du es nur mit eigenen Daten.
Verschattung, Defekt, falsche Zähler-Zuordnung — der Vergleich Soll gegen Ist deckt es auf.
Ein Audit ist ein Foto: einmal alles durchleuchten, Bericht, fertig. Ein Monitoring ist der Film: es läuft weiter und meldet sich, wenn etwas kippt. Das Audit findet, was heute falsch ist — das Monitoring, was nächsten Monat falsch wird. Wer nur eines wählt, nimmt den Film.
1. Viertelstunden-Lastgang beim Netzbetreiber anfordern (gehört dir, kostet nichts). 2. Zwei Wochen Daten anschauen: Grundlast? Spitzen? Muster? 3. Erst dann entscheiden, ob eigene Messtechnik an einzelne Großverbraucher gehört. Wer mit Schritt 3 anfängt, kauft Hardware für Fragen, die Schritt 1 schon beantwortet hätte.
Schick uns deinen Lastgang oder nenn uns deinen Netzbetreiber. Wir sagen dir, was drinsteckt: Grundlast, Spitzen, Auffälligkeiten.