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Loxone + Shelly + Stromfee: das Trio fürs Energiemanagement

Stromfee Redaktion · 5. Juli 2026
Loxone + Shelly + Stromfee: das Trio fürs Energiemanagement
Technik & Blindleistung — Stromfee (KI-Bild)

Kurz gesagt: Loxone ist die Steuerzentrale, Shelly misst und schaltet einzelne Verbraucher, und Stromfee liefert die Strommarkt- und Anlagen-Intelligenz obendrauf. Du kombinierst sie, weil jede Ebene etwas kann, das die anderen nicht abdecken.

Wer macht was? Die Rollen in einem Satz

Loxone ist der Automatisierungs-Server (Miniserver), der Regeln, Szenen und Logik für dein ganzes Gebäude fährt – von Licht über Heizung bis Lastmanagement. Shelly sind kleine WLAN-/LAN-Aktoren und Messmodule, die einzelne Steckdosen, Kreise oder Geräte messen und schalten. Stromfee ist die Energie-Optimierungs-Ebene, die Verbrauchs- und Erzeugungsdaten auswertet, Strommarktpreise und Anlagendaten einbezieht und daraus Handlungsempfehlungen bzw. Steuersignale ableitet. Zusammen: Shelly liefert Messwerte, Loxone schaltet, Stromfee sagt wann sich das lohnt.

Loxone + Shelly + Stromfee: das Trio fürs Energiemanagement
Technik & Blindleistung — Stromfee (KI-Bild)
Wie das Trio praktisch zusammenspielt

Ein typischer Datenfluss: Shelly-Module erfassen an PV, Speicher oder einzelnen Verbrauchern Leistung und Energie und melden sie per lokalem Netzwerk. Loxone sammelt diese Werte, verknüpft sie mit eigener Sensorik und führt die Schalt-Logik aus (z. B. Wärmepumpe oder Wallbox freigeben). Stromfee bekommt die aggregierten Daten, gleicht sie mit Marktpreisen und Anlagenzielen ab und gibt eine Empfehlung oder ein Signal zurück – etwa 'jetzt Speicher laden' oder 'Verbraucher drosseln'. Du behältst die Anzeige, ohne selbst permanent nachzurechnen.

Loxone + Shelly + Stromfee: das Trio fürs Energiemanagement
Technik & Blindleistung — Stromfee (KI-Bild)
Brauchst du wirklich alle drei?

Nicht zwingend – es hängt vom Ziel ab. Willst du nur einzelne Geräte messen und per App schalten, reicht oft Shelly allein. Willst du ein ganzes Gebäude nach festen Regeln automatisieren, ist Loxone die Basis. Sobald es aber um wirtschaftliche Optimierung geht – Eigenverbrauch erhöhen, teure Netzbezugs-Zeiten meiden, PV-Abregelung nach §51 EEG berücksichtigen –, brauchst du eine Ebene, die Markt- und Regelwissen einbringt. Genau da setzt Stromfee an. Für reine Komfort-Automatisierung ohne Erlös-Fokus kannst du die dritte Ebene weglassen.

Loxone + Shelly + Stromfee: das Trio fürs Energiemanagement
Technik & Blindleistung — Stromfee (KI-Bild)
So gehst du beim Aufbau vor

1. Messpunkte definieren: Wo willst du sehen, was Strom kostet oder bringt (Netzanschluss, PV, Speicher, große Verbraucher)? 2. Shelly dort verbauen und die Werte prüfen. 3. Loxone-Miniserver als Steuerzentrale einbinden und die Shelly-Daten sowie deine Schaltaktoren zusammenführen. 4. Steuerlogik in Loxone anlegen (welcher Verbraucher darf wann laufen). 5. Stromfee andocken, damit die Optimierung Markt- und Anlagendaten einspeist. Fang klein an – ein Messpunkt, eine Regel, ein Ergebnis – und erweitere erst, wenn die erste Kette sauber läuft.

Loxone + Shelly + Stromfee: das Trio fürs Energiemanagement
Technik & Blindleistung — Stromfee (KI-Bild)
Typische Stolpersteine

Achte auf saubere Messung: Ein falsch angeklemmter Shelly liefert falsche Werte, und darauf baut alles Weitere auf. Halte kritische Schaltlogik lokal in Loxone, damit die Anlage auch ohne Cloud-Verbindung sicher weiterläuft. Kläre vor der Optimierung, welche Grenzen für deine Anlage gelten – etwa Einspeise- oder Abregelungsvorgaben –, damit die Empfehlungen regelkonform sind. Und dokumentiere, welche Ebene welchen Verbraucher steuert, damit sich Loxone-Regeln und Optimierungs-Signale nicht in die Quere kommen.

🎬 Der Energie-Zähler
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Shelly in Loxone einbinden: Gibt es eine fertige Vorlage?

Kurz: Ja – aber nicht von Loxone selbst, sondern als Community-Importdatei. Eine "Vorlage" (Template) in Loxone Config ist eine XML-Datei für einen Virtuellen Ein- oder Ausgang, in der die HTTP-Befehle eines Geräts schon fertig hinterlegt sind. Shelly spricht kein natives Loxone-Protokoll (Air/Tree), lässt sich aber einbinden, weil jeder Shelly eine offene lokale HTTP/REST-API und optional MQTT mitbringt. Für die gängigen Modelle (Shelly 1/1PM, Plus- und Pro-Serie, EM/3EM) findest du im Loxone-Forum und in Community-Repos fertige Vorlagen, die du importierst, statt jeden Befehl von Hand einzutippen – du musst danach im Prinzip nur noch die IP-Adresse des Geräts anpassen.

So gehst du konkret vor: In Loxone Config einen Virtuellen Ausgang anlegen (Adresse http://<shelly-ip>) und zum Schalten die Befehle setzen – bei Gen1 /relay/0?turn=on bzw. ?turn=off, bei Plus/Pro (Gen2) /rpc/Switch.Set?id=0&on=true. Messwerte und Zustände holst du über einen Virtuellen HTTP-Eingang, der /status (Gen1) oder /rpc/Shelly.GetStatus (Gen2) pollt und die Werte per Befehlserkennung aus dem JSON zieht. Eine fertige Vorlage nimmt dir genau diese Befehls- und Erkennungszeilen ab: Rechtsklick auf das Peripheriegerät → Vorlage importieren, IP eintragen, fertig. Wichtig für einen sauberen Betrieb: Aktiviere im Shelly die lokale Steuerung (HTTP-Actions oder MQTT auf einen lokalen Broker), damit die Kommunikation im eigenen Netz bleibt und nicht über die Shelly-Cloud läuft.

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