Die Position steht auf der Rechnung — und keiner liest sie
Such nach „Blindarbeit“ oder „kvarh“ auf deiner Rechnung. Steht dort ein Betrag, zahlst du für Strom, der nichts geleistet hat.
Auf vielen Gewerbe-Stromrechnungen steht eine Position für Strom, der nie gearbeitet hat. Manchmal ist sie berechtigt. Manchmal ist sie ein Messfehler. In beiden Fällen kannst du etwas tun.
Ein Teil deines Stroms arbeitet — er treibt Maschinen, Licht, Kühlung. Ein anderer Teil pendelt nur zwischen deinen Geräten und dem Netz hin und her, ohne etwas zu leisten. Dieses Pendeln belastet die Leitungen trotzdem. Ab einer bestimmten Menge stellt dir der Netzbetreiber das in Rechnung — als eigene Position, die auf vielen Rechnungen niemand hinterfragt.
Such nach „Blindarbeit“ oder „kvarh“ auf deiner Rechnung. Steht dort ein Betrag, zahlst du für Strom, der nichts geleistet hat.
Ungeregelte Antriebe, alte Beleuchtung und leerlaufende Trafos erzeugen besonders viel Pendel-Strom.
Sitzen Messwandler falsch oder sind Phasen ungleich belastet, wird zu viel Blindarbeit gemessen.
Eine Kompensationsanlage senkt den Blindanteil dauerhaft. Ob sie sich rechnet, zeigt der Vergleich mit deiner Jahres-Blindarbeit.
1. Rechnung nehmen, Position „Blindarbeit“ suchen. 2. Zwölf Monate zusammenzählen. 3. Lastgang anschauen: Wann entsteht der Blindanteil — dauerhaft oder nur bei bestimmten Maschinen? 4. Dann entscheiden: Kompensation, Geräte-Tausch — oder Widerspruch, wenn die Messung nicht stimmt.
Wir lesen die Blindarbeit-Position, vergleichen sie mit deinem Lastgang und sagen dir, ob zahlen, kompensieren oder widersprechen dran ist.