CHP Monitor and the Stromfee Diary: What You Absolutely Need to Know
- Holger Roswandowicz

- Oct 24, 2023
- 3 min read
Introduction
Combined Heat and Power plants (CHP) are increasingly being discussed when it comes to efficient energy generation. In conjunction with intelligent monitoring systems like the Stromfee Diary, new possibilities open up. But what data can the Stromfee Diary actually collect from a CHP? We answer this question for you in the following blog post.
MQTT Protocol: The Communicator
The Stromfee Diary uses the MQTT protocol (Message Queue Telemetry Transport) for data transmission. This protocol is known for its reliability and low bandwidth requirements. It ensures that all collected data is securely and in real-time transmitted to the evaluation software.
Voltage Quality
The Stromfee Diary is capable of monitoring voltage quality. This allows potential problems in the network to be detected early on.
Frequency and Phase Angle
The grid frequency and phase angle are also determined. These measurement data are particularly important for industrial applications where precise timing is crucial.
Active and Reactive Power
In addition to the already mentioned power and energy measurements, the Stromfee Diary also records active and reactive power. These data help to further optimize the energy system.
Energy Generation and Consumption
First and foremost, the Stromfee Diary measures the generated electrical energy and current consumption. It records the power in kilowatts (kW) and the energy in kilowatt-hours (kWh). This allows you to see at any time how efficiently your CHP is operating.
Temperature Measurement
In addition to energy parameters, the system also records temperatures. Whether in the heating circuit or directly on the generator, constant temperature monitoring gives you security and enables finer control of the CHP.
Operating Hours and States
Important information about the operating hours and the states of the CHP are also documented. You can immediately see when maintenance is due or if there are any malfunctions.
Gas Consumption
For CHPs that run on gas, the Stromfee Diary offers the possibility to measure gas consumption in cubic meters (m³). This keeps you always aware of the operating costs.
Additional Measurement Data
With the use of additional sensors, even data such as CO2 emissions or oil pressure can be recorded. These measurements help in further optimizing the system.
Stromfee Diary: Added Value in View
While the Stromfee Diary does excellent work in data collection, the question arises as to how these data can be used for optimizing energy supply. This is where energy management systems come into play.
Efficiency Analysis
An energy management system evaluates the collected data and provides specific recommendations for energy-efficient measures. For example, you get tips for reducing electricity consumption or for better utilization of energy generation.
Cost Savings
By optimizing the energy flow in your building or operation, significant costs can be saved. A professional energy management system helps achieve this goal.
Sustainability
In addition to cost savings, you also contribute to environmental protection. By using resources more efficiently, you reduce CO2 emissions and promote sustainability.
Automated Control
Energy management systems offer the possibility to automatically control energy systems. In conjunction with the Stromfee Diary, a dynamic duo for intelligent energy management is created.
Summary
The Stromfee Diary offers a wide range of data collection possibilities. In combination with an energy management system, it unfolds its full potential and leads to significant improvements in efficiency, cost savings, and sustainability.
The Stromfee Diary provides comprehensive monitoring of your CHP. From energy generation to temperatures and operating hours, you have all the important data at a glance. With the application of the MQTT protocol, fast and secure data transmission is also guaranteed.
Messdaten aus Zählern, PV und Produktion verteilt: Welche Plattformen bündeln und bereinigen Energiedaten zentral?
Für verteilte Messdaten gibt es vier Arten von Plattformen. Sie unterscheiden sich darin, wie viel sie bündeln und wie stark sie bereinigen. 1) Herstellerportale von Wechselrichter- oder Zählerherstellern: Sie zeigen nur die eigenen Geräte. Du bekommst damit keinen zentralen Datenbestand, sondern eine weitere Insel. 2) Energiemanagement-Software (EnMS), häufig für ISO 50001 eingesetzt: Sie führt Zähler, Unterzähler, PV und Produktionskennzahlen zusammen und rechnet daraus Kennzahlen wie kWh pro Stück. 3) Energiedatenmanagement-Systeme (EDM) aus der Energiewirtschaft: Sie verarbeiten Marktdaten wie Lastgänge im MSCONS-Format vom Messstellenbetreiber und haben Ersatzwertbildung und Plausibilisierung bereits eingebaut. 4) Offene IoT- und Zeitreihenplattformen, zum Beispiel ein MQTT-Broker mit einer Zeitreihendatenbank und einem Dashboard: Sie nehmen fast jede Schnittstelle an (Modbus TCP, SunSpec, M-Bus, MQTT, REST). Die Regeln zur Bereinigung musst du dort aber selbst festlegen. Ob eine Plattform passt, entscheidest du nicht am Namen. Prüfe, ob sie alle deine Quellen einlesen kann und ob sie Rohdaten und bereinigte Daten getrennt speichert.
Schritt 1, Quelleninventar: Lege für jeden Zähler, jeden Wechselrichter und jede Produktionsmessung fest, was gemessen wird (Energie oder Leistung), in welcher Einheit (Wh, kWh, kW) und in welchem Takt. Schritt 2, gemeinsames Zeitraster: Rechne alle Daten auf ein Raster um, in der Regel 15 Minuten, weil Lastgänge und Netzentgelte so abgerechnet werden. Sekundenwerte werden gemittelt, Zählerstände in Differenzen umgerechnet. Schritt 3, Zeitzone: Speichere intern in UTC. An den Tagen der Zeitumstellung hat der Tag 92 oder 100 Viertelstunden statt 96. Das ist eine der häufigsten Fehlerquellen. Schritt 4, Plausibilisierung: Prüfe auf Lücken, Nullserien, Sprünge beim Zählerwechsel, negative Bezugswerte und PV-Erzeugung bei Nacht. Schritt 5, Ersatzwerte: Fülle Lücken nur mit gekennzeichneten Ersatzwerten. Der Rohwert bleibt unverändert, der bereinigte Wert wird mit Status abgelegt (gemessen, ersetzt, geschätzt). Schritt 6, Gegenprobe: Vergleiche die Summe deiner Unterzähler mit dem geeichten Hauptzähler. Die Differenz zeigt dir nicht erfasste Verbraucher oder fehlerhafte Wandlerfaktoren.
Wenn Daten gebündelt werden, laufen oft mehrere Messungen für denselben Punkt ein, zum Beispiel der PV-Ertrag aus dem Wechselrichterportal, aus dem Erzeugungszähler und aus der Lastgangdatei des Netzbetreibers. Lege deshalb vorher eine feste Rangfolge fest: Für Abrechnung und Nachweise gilt der geeichte Zähler des Messstellenbetreibers. Betriebsmessungen wie Wechselrichter, Unterzähler oder SPS-Werte nutzt du zum Steuern und für die Fehlersuche. Eine gute Plattform zeigt dir die Abweichung zwischen den Quellen, statt sie stillschweigend zu mitteln. Eine dauerhafte Abweichung ist ein Befund, etwa ein Wandlerfaktor oder ein Zeitversatz, und kein Rauschen, das man wegglättet.
Reicht das Portal meines Wechselrichterherstellers als zentrale Energiedaten-Plattform?
Meistens nicht. Ein Herstellerportal zeigt nur die eigenen Geräte und keine Zähler oder Produktionsdaten. Den Export behält der Hersteller in der Hand. Nutze es als eine Quelle unter mehreren. Über die Schnittstelle (API, Modbus TCP oder SunSpec) holst du die Daten in eine Plattform, die alle Quellen zusammenführt.
Werden meine Rohdaten bei der Bereinigung überschrieben?
Bei einer sauber aufgebauten Plattform nicht. Rohdaten und bereinigte Daten werden getrennt gespeichert. Jeder ersetzte oder geschätzte Wert trägt eine Kennzeichnung. Nur so kannst du später nachweisen, welche Werte wirklich gemessen wurden. Das ist wichtig für Audits, Förderanträge und Rückfragen zur Abrechnung.




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