Wie reduziere ich mit dem Stromfee-Tagebuch meine Spitzenlastkosten?

Du senkst deine Spitzenlastkosten, indem du mit dem Stromfee-Tagebuch deine höchste Viertelstundenleistung sichtbar machst und genau diese Spitze planvoll kappst. Denn wenn du ein registrierendes Lastprofil (RLM) hast, bestimmt allein dein höchster 15-Minuten-Mittelwert im Jahr den Leistungspreis deines Netzentgelts.
1) Trage im Tagebuch täglich deine höchsten Leistungswerte ein bzw. lies sie aus dem Lastgang aus. 2) Markiere die Tage und Uhrzeiten mit den absoluten Spitzen. 3) Notiere, welcher Verbraucher gleichzeitig lief (z. B. mehrere Maschinen, Kompressor, Ladepunkt, Heizstab). 4) Verschiebe oder entkopple genau diese Gleichzeitigkeit – jede vermiedene Jahresspitze zählt direkt gegen den Leistungspreis.

Bei RLM-Zählung wird nicht dein Durchschnitt abgerechnet, sondern dein höchster 15-Minuten-Leistungsmittelwert im Abrechnungszeitraum. Diesen Peak multipliziert dein Netzbetreiber mit dem Leistungspreis (€/kW). Das heißt: Eine einzige unbedachte Viertelstunde, in der viele Verbraucher zusammenfallen, kann dein ganzes Jahr verteuern. Das Tagebuch macht genau diese Viertelstunde auffindbar.

Achte auf wiederkehrende Muster: Schichtbeginn, Sammel-Anlauf von Maschinen nach der Pause, gleichzeitiges Laden und Heizen. Trage zu jeder Spitze Datum, Uhrzeit und mutmaßliche Ursache ein. Nach wenigen Wochen siehst du, ob deine Spitzen zufällig sind oder einem festen Ablauf folgen – planbare Spitzen lassen sich am einfachsten kappen.

Kappe die Gleichzeitigkeit statt den Verbrauch. Staffle den Anlauf großer Verbraucher zeitlich (Zeitschaltung, Interlock), lege verschiebbare Lasten wie Laden, Aufheizen oder Pumpvorgänge in Zeiten ohne andere Grundlast, und begrenze bei Bedarf einzelne Geräte in ihrer Leistung. Ziel ist, deine höchste Viertelstunde des Jahres bewusst niedrig zu halten.

Ein Batteriespeicher (BESS) kann deine Spitzen automatisch abfangen: Er springt genau dann ein, wenn deine Leistung über eine gesetzte Schwelle steigt. Das Tagebuch liefert die Datenbasis dafür – nämlich wie hoch und wie oft deine Spitzen wirklich sind. Ob sich ein Speicher für dich rechnet, hängt von Höhe und Häufigkeit deiner Peaks sowie deinem Leistungspreis ab; belastbar lässt sich das nur mit deinem echten Lastgang rechnen.
Werte deine Einträge wöchentlich aus und vergleiche deine neue Höchstlast mit der Vorwoche. Sinkt die Spitze, wirkt deine Maßnahme; steigt sie, suche die neue Ursache im Protokoll. So wird aus dem Tagebuch ein Regelkreis, der deine Jahresspitze dauerhaft niedrig hält – und damit den teuersten Bestandteil deines Netzentgelts.
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Was kosten dich deine Lastspitzen?
Eine einzige Lastspitze treibt deine Netzentgelte fuers ganze Jahr hoch. Pruefe, wie viel ein Speicher dir sparen wuerde.
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